Goon, Magazin für Gegenwartskultur
"Ein freundliches Kritik-Manifest: Distanz ist mein Gemüse!"
Interview: Zuzanna Jakubowski
Ihr »Zungenkuß« liest sich wie ein Bildungsroman: In den gesammelten
Rezensionen, Essays, Interviews und Kurzgeschichten der letzten sechzehn Jahre
entwirft Grether ein sozialpsychologisches Portrait der Popgesellschaft seit den
Neunzigern und lotet dabei ihre eigene Seele aus. Mit der Goon sprach sie über
guten Geschmack, Feminismus und Pop.
Wenn »guter Geschmack« wie Du behauptest eine lächerliche
Kategorie ist, was macht dann gute Kritik aus?
Ein guter Kritiker versetzt sich so einfühlsam wie analytisch in das
Ganze des Kunstwerks. Es genügt ihm nicht, nach lediglich der einen Qualität
zu suchen, die ihm und seinen Freunden oder seinem Auftraggeber gerade am dringlichsten
und wichtigsten erscheint. So vermeidet er z.B. lächerliche Verbesserungsvorschläge
an den Künstler zu machen, so nach dem Motto: »Die Farbe
blau gefällt mir nicht, wenn die Türen auf dem Bild jetzt gelb wären,
dann wäre es richtig gut« oder »Das Keyboard nervt« oder
»Vier Protagonisten sind zu viel für das komplizierte Thema dieses
Romans«. Natürlich kann man sagen, was einen stört, aber so besonders
produktiv ist das meistens gar nicht. Man kommt letztlich zu schöneren
und, ja, auch tougheren Ergebnissen - wenn man versucht, nachzuvollziehen, welche
Träume, Erfahrungen, Gedanken, Ideen z.B. einen Song oder einen Roman hervorgebracht
haben. Gute Kritik nörgelt nicht rum, sondern fühlt und erkennt und
zweifelt und überrascht.
Oscar Wilde hält den idealen Kritiker für einen kreativen Künstler,
denn er transformiert seine Eindrücke frei und unabhängig in etwas Neues
und Schönes. Ist Popkritik Kunst?
Im besten Fall natürlich. Wenn der Kritiker versucht, für die Leidenschaft
und Wirklichkeit von Kunst seine eigene Sprache zu finden. Aber das schaffen Kritiker
leider nur ganz ganz selten. Und wenn es gelingt, darf man sicher sein, dass diesem
Kritiker reflexhaft subjektive Nabelschau vorgeworfen wird. Denn wenn
Popkritik zu Kunst wird, also zu Literatur, setzt der Autor auch immer sein Ich
in Bezug zur Welt. Oder, um es ebenfalls mit Oscar Wilde zu sagen: »Ein
wirklich unvoreingenommenes Urteil kann man nur über Dinge abgeben, die einen
nicht interessieren, und das ist zweifellos der Grund, dass unvoreingenommene
Urteile immer wertlos
sind.« Und da ist natürlich immer die Frage: wie stark ist das Interesse?
Wie viel Mühe gibt sich der Kritiker? Die Wirklichkeit der Kritik ist ja
meist ernüchternd: Die Kritiker schreiben, was ihre Kollegen vorher schon
geschrieben haben, wiederholen den Promo-Text der Plattenfirmen oder argumentieren
lieber aus dem Universitätsdiskurs heraus, als z.B. aus der Weltlogik des
Künstlers. So entstehen andauernd komische Scheindiskussionen und oberflächliche
Rezensionen mit lächerlich-zufälligen, künstlichen statt künstlerischen
Kriterien. Dann ist Popkritik keine Kunst mehr, sondern eine Qual für jeden
normalen Menschen.
Wilde sagt weiterhin, dass Kulturkritik, die höchste und reinste Form
des persönlichen Eigenen zu bedienen hat. Die reine Kritik ist die Aufzeichnung
der eigenen Seele. Gefällt Dir das?
Ja, das gefällt mir, denn ich fange erst an einen Text zu schreiben,
wenn ich soweit wie möglich durch meine gerade dringenden Projektionen durch
bin. Ich empfinde das echt als das Gegenteil von Eitelkeit! Ich bin nämlich
nicht auf der Welt, um anderen Menschen, z.B. Popmusikern oder Lesern, meine eigenen
Probleme unterzujubeln. Das ist einfach nicht mein Stil. Um das Kunstwerk als
etwas möglichst Reines im Text zu empfangen, will ich mich auch davon unterscheiden,
dann kann ich das Dritte aufschreiben; auch das Wahnsinnige, Leidenschaftliche,
Unerhörte, was beim Zuhören entsteht. Und das ist hoffentlich nicht
Neid oder Geiz oder Dummheit oder Ignoranz! Ich stehe damit natürlich komplett
im Gegensatz zu Journalisten, die sich schon qua Beruf für die besseren Menschen
halten, also praktisch für immer objektiv. Und - das ist ihre Tragik - die
subjektiven Dimensionen, ja, den Entstehungsprozess ihrer eigene Urteile, schon
gar nicht mehr nachvollziehen können. Wenn solche Leute, dann über meine
Texte schreiben, wie überaus persönlich mein Stil, meine
Sicht auf die Dinge ist, muss ich schon sehr lachen. Oder lächeln.
Pop will sich abgrenzen, anders sein, sich dem Mainstream widersetzen. Gleichzeitig
ist das Popgeschäft aber etwas hochgradig Künstliches. Kann Pop auch
ein Ort für Widerstand, für Subversion sein? Überhaupt: Ist Subversion
in Pop und Popkritik denn noch erstrebenswert?
Pop will sich nicht dem Mainstream widersetzen, sondern ist Teil davon, und
im besten Fall biedert Pop sich nicht den Lifestyle-Moden an. Was subversiv ist,
kommt immer auf den Kontext an. Subversion bedeutet ja eigentlich, den Mainstream
zu unterwandern aber was soll das sein? Was unterscheidet einen subversiven
Song von einem konformen? Das ist eine hochgradig
subjektive Frage und total abhängig vom Kontext. Vieles strebt ja im Moment
zum Mainstream hin - jede Bewerbung, die jemand an eine Firma schickt, ist eine
Bewerbung in den Mainstream, wenn man so will auch wenn der
Bewerber sich möglicherweise sogar originell, eigen, authentisch, ja rockig,
geben muss. Auf seine Weise tough. Ein anderes Beispiel: Ist MySpace nun subversiv
oder der totale Mainstream? Ist es subversiv, einen Pink-Song zu spielen auf einer
Punk-Veranstaltung ? Vielleicht wäre es sogar subversiv, auf jeden Fall angenehm,
eine zeitlang gar nicht mehr von Subversion zu sprechen.
Also können auch Künstler und besonders Künstlerinnen, die sonst
dem Mainstream zugerechnet werden, Utopien schaffen.
Na klar. Ich werfe in meinem Buch ja sogar die Frage auf, ob Independent-Strukturen
überhaupt für Independent-Women gelten. Es gibt kaum Musikerinnnen,
die ihre Alben jahrelang bei Indie-Labels veröffentlichen und dafür
den selben Kultstatus und die hohe Anerkennung bekommen wie ihre männlichen
Kollegen. Ich habe in »Zungenkuß« nicht nur Teenie-Idole wie
Pink und Sugababes analysiert, sondern so verdienstvolle Künstlerinnen wie
Anjali von den Voodoo Queens, Mary Timony von Helium oder Christiane Rösinger
von Britta in die Musikgeschichte zurückgeschrieben. Wenn diese Musikerinnen
strukturell davon ausgeschlossen sind, ein breites Publikum zu erreichen, dann
stellt sich mir zwangsläufig die Frage, ob uns die erfolgreichen Sängerinnen
auch spannende Utopien mitzuteilen haben.
Du thematisierst in Deinen Texten immer wieder Armut. Gehören Pop und
Armut zusammen?
Ich würde mal sagen, da gibt es Wechselwirkungen. Pop ist ja ein sehr
allgemeiner Begriff und kann für alles Mögliche stehen. Manche Menschen
assoziieren mit Pop Reichtum, andere Armut usw. Ich persönlich
mag an Pop, dass ein eigener Style sowieso unbezahlbar ist.
Du beschreibst wie es sich anfühlt als Musikjournalistin in der Welt des
Pop zu leben, auf Gästelisten zu stehen und alle Platten verfügbar zuhaben,
aber dennoch nicht zu wissen wo das Geld für die Stromrechnung herkommen
soll.
Da habe ich über mich als Jugendliche geschrieben! Das war für
mich eher Rock als Popwelt. Davon abgesehen ist aber klar, dass man an ein und
demselben Text z.B. drei Stunden oder drei Tage arbeiten kann. Nach drei Tagen
ist er meistens besser, wird aber nicht besser bezahlt. Deshalb wird Künstlersein
und Armut von vielen beinahe automatisch assoziiert. Gleichzeitig arbeitet der
Künstler auch an der totalen Überwindung seiner Armut. Denn es gibt
den Moment in der Kunst wo Armut nicht mehr produktiv ist. Wirklich hart sind
die halb-kreativen Jobs. Ich habe z.B. eine zeitlang für MTV gearbeitet.
Und hatte dabei das Gefühl, die ich denen
für Geld schenke, fehlen mir dann theoretisch im eigenen Text. Die Erfahrung
fand ich sehr hart. Man verkauft seine künstlerische Kraft für Geld,
und hat die logischerweise erst mal nicht mehr im eigenen Werk. Dann muss man
noch mehr arbeiten. Man muss sozusagen etwas von dem künstlerischen Mehrwert,
den man für andere Firmen erwirtschaftet, auch wieder für sich selbst
erwirtschaften.
Popjournalismus feiert ja zumeist die Selbstinszenierungen der Musiker und
Künstler. Trotzdem ist es unter vielen, häufig männlichen Kritikern
verpönt sich als Fan zu outen. Du verteidigst besonders die weiblichen Fans
und kritisierst, dass der Musikjournalismus den »kosmetischen Schwindel«
von scheinbar authentischen Pop-Produkten nicht mitreflektiert. Geht also Fan-Sein
und kritische Dekonstruktion bei Dir Hand in Hand?
Männliche Musikkritiker sind völlig selbstverständlich Fans
von Musik, schon immer gewesen. Das ist quasi deren Existenzgrundlage, deren Identität.
In meinem Buch wird auch sehr wohl der männliche Fan in seinen Facetten beschrieben.
Seit ich diesen einen Aufsatz über weibliche Fans geschrieben habe - das
war ursprünglich abgedruckt, 1998, in dem legendären Popfeminismus-Reader
»Lips.Tits.Hits.Power« stört es mich schon fast, wie sehr
ich auf diese Position reduziert werde. Es scheint den Leuten unheimlich einzuleuchten,
dass eine weibliche Musikkritikerin Fanverhalten rechtfertigt, weil sie selber
Fan ist. Nick Hornby ist Fan. Greil Marcus ist Fan. Dietmar Dath ist Fan von Musik,
Lester Bangs sowieso - und natürlich geht bei jedem Musikjournalisten, der
etwas auf sich hält und sich vom schnöden Wissenschaftler abgrenzt,
kritische Dekonstruktion und Fan-Sein Hand in Hand. Bei mir wird es halt als extrem
fanhaft empfunden, weil ich eine Frau bin. Früher, also bevor
ich den vielbeachteten Text über weibliche Fans
geschrieben habe, hieß es immer: meine Texte seien zu intellektuell. Alles
in allem legt diese Festschreibung nahe, dass man einer weiblichen Pop-Autorin
noch immer nicht erlaubt, Argumente zu bringen und dabei begeisterungsfähig
zu sein. Trotzdem werde ich auch weiterhin weibliche Fans verteidigen und bin
selber vor allem Fan des amerikanischen Rockkritikers Lester Bangs, der die Mischung
aus persönlicher Dringlichkeit, Close-Reading von Songs und Analyse auch
ziemlich auf die Spitze getrieben hat.
Und der »kosmetischem Schwindel«?
Man muss den Jungs wirklich mal erzählen, dass es keinen wahnsinnig
großen Unterschied gibt in der Konstruktion von Images. Die brauchen nicht
zu glauben, dass eine Band wie Franz Ferdinand weniger Imagestrategien fährt
als z.B. Christina Aguilera. Das ist nur ein anderes Segment, was da bedient wird.
Männliche Musikfans, so studentische können so was von naiv sein. Wenn
Franz Ferdinand angeben ihr erstes Konzert im Schlafzimmer einer Freundin gegeben
zu haben, dann ist das auch sexuell aufgeladene Image-Wichtigtuerei. Worüber
ich hier spreche ist natürlich auch der alte Streit zwischen Popism
gegen Rockism, den man ruhig auch mal, quer durch alle Musikrichtungen,
entlang von Geschlechtergrenzen anbringen darf.
Du sagst, dass Sex und RocknRoll mit Männern und Frauen zu
tun hat, aber auch das Mädchen anders Musik hören als Jungs, die ihr
Wissen und ihre Kulturgüter fetischisieren. Wie hören Mädchen denn
anders? Was meinst Du mit fetischisieren?
Das ist natürlich eine sehr krasse, auch polemische Aussage. Ich wollte
mal Unterschiede feststellen, weil es ja Tendenzen gibt: Jungs definieren sich
wahnsinnig über ihre Platten, CDs und Downloads. Sie fetischisieren die Tatsache,
dass sie das überhaupt wissen, dass sie die Kulturgüter gekauft haben.
Sie definieren sich über Konsum.
Also genau das, was sie den weiblichen Fans im Kern vorwerfen. Es ist Teil der
männlichen Sozialisation sich über Wissen zu definieren. Das finde ich
eigentlich super. Davon können Frauen natürlich auch viel lernen. Aber
ein weiblicher Zugang, der eher über Tanzen, Mitsingen, Imitation, Wiederholung
funktioniert, ist ebenso okay.
Sind Frauen also eher emphatisch?
Genau, emphatisch. Was sich ja mit Wissen und Konsum überhaupt nicht
ausschließt, im Gegenteil. Man will das ja dann auch immer alles haben.
(lacht)
Wir kennen den Feminismus der 68er und den Postfeminismus der Neunziger, aber
auch den sexy Lipstick Femisism. Was ist Pop-Feminismus?
Pop-Feminismus ist ja dasselbe wie »Sexy Lipstick Feminismus«.
Nur vielleicht von der Hoffnung getragen, nicht immer dieses »sexy«
überzubetonen. Das entstand ja ursprünglich in Abgrenzung zum Feminismus
der 1968er, der als uncool und unsexy giIt. In den Neunzigern habe ich sehr
viel Gender Theorie gelesen und auch versucht das in meinen Texten anzuwenden.
Ich hatte aber immer das Gefühl, dass wenn man Judith Butler also
die Nineties auf Pop anwendet, kommen da die Eighties raus. Eigentlich
das Madonna-Modell. Ich hatte immer das Gefühl, die betreiben Subversionsstrategien
wie Madonna in den Achtzigern. Das nervt mich auch immer noch: Das Übertreiben,
dieses ständige Gelaber von kurioser Überschreitung irgendwelcher
körperlicher Geschlechtergrenzen - während in den Schulen, Universitäten
usw. die Mädchen ganz real mit der Disziplinierung ihrer Körper hin
zum katemossandrogynen Knaben-Ideal beschäftigt sind. Ich dachte immer, dass
Pop-Feminismus der Versuch ist, die Wirklichkeit, ziemlich fernab von diesen Modellen
und Theorien, noch mal neu und üppiger zusammenzusetzen. Wenn Pop das ist,
was die Welt von ihrer Last erlöst, dann geht es beim Pop-Feminismus vielleicht
darum, in einer angenehmeren Gegenwart jetzt schon zu leben. Und dafür auch
ein paar Utopien aufzustellen. Anstatt mit der sogenannten Gender-Theorie die
Realität zu verdrängen. Ich persönlich wäre mit zwanzig vielleicht
nicht so schlimm an Magersucht erkrankt, wenn ich nicht damals in »Texte
zur Kunst« gelesen hätte: »Das Hungergefühl ist eine Konstruktion«.
Nein, das Hungergefühl ist eine Realität.
Du sagst, dass Frauen in den Machtstrukturen des Musikbusiness vor allem durch
ihre Anwesenheit, nicht aber durch ihre gewöhnlichere Abwesenheit auffallen.
Paradoxerweise müssen sie also erst anwesend sein, um ihre Abwesenheit zu
artikulieren. Artikulierst Du durch Deine Anwesenheit als Musikjournalistin auch
die breite Abwesenheit von Frauen in der Popkritik? Du wirst ja auch als Einzelphänomen
und Ikone des weiblichen Musikjournalismus gefeiert.
Ich artikuliere die Abwesenheit, in der Hoffnung auf immer mehr Anwesenheit,
und habe nichts dagegen als Ikone bezeichnet zu werden. Davon abgesehen,
habe ich wenig Freude daran, die einzige zu sein, die irgendetwas Tolles macht!
Und das unterscheidet mich von vielen Musikerinnen, die sich an dieser Rolle freuen.
Ich will die Abwesenheit von Frauen artikulieren, um die Anwesenheit zu ermöglichen.
Und ehrlich gesagt, habe ich durch die intensive, anderthalb-jährige Arbeit
an meinem Buch »Zungenkuß. Du nennst es Kosmetik. Ich nenn es Rock`n´Roll«
mit dem Pop-Journalismus auch etwas abgeschlossen. Ich habe große Lust,
wieder einen Roman zu schreiben, und selber Musik zu machen.
Gibt es jetzt mehr Popjournalistinnen als in deiner Anfangszeit?
Ja, es gibt mehr. Und ich bin auch froh darüber, einige davon beeinflusst
zu haben. Nicht nur als Vorbild, sondern ganz praktisch: Als ich bei der Spex
als Redakteurin angefangen habe, habe ich mich erst mal ans Telefon gehängt
und alle Frauen angerufen, die mir eingefallen sind, die etwas mit Popkultur zu
tun haben, und gefragt, ob sie für die Spex schreiben wollen. Es war mir
ganz ernst damit, Strukturen innerhalb der Popkritik zu verändern!
Der deutsche Popjournalismus wähnt sich in der Krise. Einstige Größen
der Popkritik wandern in die Feuilletons ab, die großen Instanzen des Popjournalismus
mutieren zu Verkaufveranstaltungen, der Markt bestimmt die Kritik. Das goldene
Zeitalter des kritischen Popjournalismus scheint vorüber und die festen Größen
brechen weg. Wonach kann sich die Popkritik noch richten?
Generell muss man sagen, dass es schon immer Pop-Kritik im Feuilleton gegeben
hat. Nur eben kein sogenanntes Pop-Feuilleton. Viele Leute, die im
Pop-Feuilleton schreiben, interessieren sich wenig für die inneren
Gesetzmäßigkeiten von Musik und ihrer Vermarktung. Dadurch ist
die Diskussion sehr ungenau geworden. Das liegt auch an ganz banalen Dingen, wie
dass die Leute, die im Feuilleton schreiben, ganz selten Interviews mit Musikern
machen. Die haben tendenziell ganz wenig Bezug zum Alltag von Musikern und Künstlern.
Da kommt dann oft nur noch so abstrakter Zeichen-Diskurs raus.
Also lieber die Aufzeichnung der eigenen Seele?
Dann lieber die Aufzeichnung der eigenen Seele.
--->zum
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