PRESSE
"Kerstin Grether hat einen Roman im besten Sinne geschrieben: So wie ein
guter Song mit packenden Akkorden auf das Leben selbst zielt [...]. Das Leiden
der jungen Männer, meist auf der Suche nach Liebe, ist oft beschrieben worden
[...]. Grether hat in Zuckerbabys nun endlich das Gegenmodell entworfen, so einfühlsam
wie analytisch:
Es ist das Drama der Mädchen, die sich ganz ohne Männer selbst zerstören,
allein mit ihrem Spiegel und der Frauenzeitschrift."
( Frankfurter Rundschau)
"Ein Buch, das wirkt wie guter Pop: direkt in den Bauch."
(AMICA)
"Sie erzählt mit Elan und Geschwindigkeit, zugleich jedoch in einem
präzisen literarischen Stil, der in besonders dichten Passagen an Rainald
Goetz erinnert. Kurzum, dieser Roman hätte eine große Leserschaft und
einen großen Erfolg verdient."
(Intro)
"Zuckerbabys ist kein Roman über Magersucht. Natürlich kann man
ihn so lesen, aber man muss es nicht. Magersucht ist nur die Schaltstelle, in
der sich all die verschiedenen Begehrensebenen verschränken, die durch Sonjas
Körper wabern."
(TAZ)
"Kerstin Grether (...) hat mit 'Zuckerbabys' nicht einfach einen Text über
Magersucht geschrieben, sondern ein Psychogramm einer ganzen Gesellschaft gezeichnet."
(FM4.ORF)
"Kerstin Grether bleibt, wie ein neidischer Kollege einst am Rande der Frankfurter
Buchmesse murrte, 'die Susan Sontag der deutschen Popkritik - ernst beim Spaß,
aber nicht halb so langweilig wie wir anderen, die das auch dauernd versuchen'."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Kerstin Grether beschreibt Sonjas Abgleiten in die Magersucht derart plastisch
und eindrucksvoll, dass zu hoffen bleibt, dass die Autorin gut recherchiert hat
und nicht die eigene Geschichte verarbeitet."
(www.satt.org)
"Ihre zwischen analytischer Schärfe und euphorischer Verblendung changierenden
inneren Monologe sind literarisch eindrückliche Introspektionen vom Glutkern
der Krankheit. Wer immer noch von der Unerheblichkeit der Popliteratur schwadroniert,
kennt dieses Buch nicht."
(Rolling Stone)
Judith Holofernes (Wir Sind Helden):
"Zuckerbabys dürfen selbstverständlich keinen Zucker essen - sonst
werden sie zu groß und unniedlich. Und Träume, besonders Pop-Träume,
dürfen nur die Niedlichen leben. Das weiß Sonja, und weil sie nun mal
singen will, hungert sie sich klein, um endlich groß sein zu dürfen.
In einer euphorischen Sprache, die so bissig, sprunghaft und schwebend sein kann
wie verhungernde Gedanken, erzählt Kerstin Grether von einem unserer populärsten
Albträume."